Pferdetypen

Weltweit gibt es über 200 Pferderassen, die man den Kategorien Kaltblut, Warmblut, Vollblut, Halbblut und Pony zuordnen kann. Die Einteilung in die Kategorien hat nichts mit der Körpertemperatur zu tun. Sie liegt bei allen Pferden bei etwa 38° Celsius. Bei der Einteilung geht es vielmehr um das Temperament der Tiere und ihren Körperbau.

Kaltblut

Die kräftigsten und massigsten Pferde sind die Kaltblüter. Sie können bis zu einer Tonne wiegen. Dennoch sollte man sich von ihrer äußerem Erscheinungsbild nicht täuschen lassen. Es besitzen ein ruhiges & sanftes Gemüt und bewegen sich überwiegend im Schritt vorwärts. Aus diesem Grund werden sie als Arbeitspferde für die Land- und Forstwirtschaft geschätzt. Obwohl sie nicht besonders wendig oder leichtfüßig sind, gelten sie als gute Freizeitpferde. Auch haben sie ihren Platz beim Westernreiten gefunden.

Warmblut

Die Warmblüter sind leichter gebaut als die Kaltblüter. Sie sind mittelgroß und sehr leistungsbereit. Da sie vielseitig einsetzbar sind, sind fast alle der heutigen Sport- und Freizeitpferde Warmblüter.

Vollblut

Man unterscheidet arabische und englische Vollblüter. Sie besitzen einen schlanken und feingliedrigen Körper. Sie sind feurig und zeichnen sich durch Schnelligkeit, Wendigkeit und Ausdauer aus. Aus diesem Grund sind sie die idealen Rennpferde.

Halbblut

Das Halbblut ist eine Kreuzung von einem Vollblut und einer anderen Pferdetyp. Dabei muss der Vollblutanteil mindestens 50 Prozent betragen. Sie sind meist temperamentvoll, galoppieren gerne und besitzen zudem Ausdauer. Aufgrund dieser Merkmale, werden Halbblüter häufig im Vielseitigkeitssport eingesetzt.

Pony

Der Begriff Pony kommt aus dem Englischen und bedeutet „kleines Pferd“. Unter Ponys werden alle Kleinpferde mit einer Widerristhöhe von bis zu 148 cm verstanden. Sie sind besonders robust und besitzen ein fröhliches, aufgewecktes Wesen.